Die pragmatische Sanction. 277
den Unglücklichen zur Rückkehr. Dessen ungeachtet ließder Vater ihn hinrichten. (26. Juny »7,8). Daß sei-ne großen Schöpfungen zerrinnen, daß Rußland wie-der in die Barbarey zurückfallen sollte, überwog in Pe-tern selbst die Stimme der Natur. — Dem Mädchenvon Marienburg, eines schwedischen Dragoners. Wit-we, der Reiterinn am Pruth, der Kaiserinn Kathari-na, drohte ein nicht viel sanfteres Loos. Aber Peterstarb plötzlich 55 jährig (8. Febr. >728) unter heftigenSchmerzen, die man Steinschmerzen nannte. SeinLiebling Menzikow, der schöne Pastetenbäckerjunge,setzte Katharina auf den Thron. Peter von der glei-chen Gewalt getroffen, wie einst im Hasenhaus zuWien, llngarns großer, ihm so ähnlicher M athi-a s, (X. 78.) hatte nichts mehr schreiben können, als:
„Donnez tont ä-
Als 1733 der durch Carln XII. vom pohlni-sch e n Throne gestoßene, nach der Schlacht bey Pul-tawa durch den Czaar wieder eingesetzte FriedrichAugust gestorben, wollte eine große Partey mit Lud-wig XV. seinen Schwiegersohn wiederum, den S t a-nislaus Leczinczky; — Rußland aber und Öster-reich , den jungen Friedrich August. — Der Kriegin Italien ging unglücklich, Neapel und die Lombar-dey wurden Eroberung der Bourbons. Don Carlosemvfing die Krone beyder Sicilien. — Eugen, deram Rhein kommandirte, war ein Greis. Emporkömm-linge spotteten des alten Löwen. Hofparteyen vernich-ten seinen Einfluß und dünkten sich groß, ihn selbstin Kleinigkeiten, (wie beym Bau des Belvedere) zu