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Vierter Band.
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Eugen stirbt. 279

Christenheit, der des allerchristlichsten Königs Car-dinal-Minister Fleury an die Heiligkeit der Tracta-ten erinnerte!

Eugen erlebte dieß entwürdigende Schauspielnicht mehr. Zwey Monathe nach Theresiens Vermäh-lung (21. April 1736) fand sein Kammerdiener desMorgens, ihn, der von seiner gewöhnlichen Spiel-parlhie bey Batthi'inyi noch ganz heiter heimgekom-men war, im Bette sanft entschlummert. Erzählte73 Jahre. Der Kaiser verordnete das Begräbniß,wie für einen Erzherzog. — Der Zug ging von derHimmelpfortgafse zu den Augustinern, über den Kohl-anarkt und Graben nach St. Stephan. — V i e r-z e h n F e ld m a r s cha ll - Lieutenants (darunterWenzel Liechtenstein, nachmahls der Schöpferunserer Artillerie) trugen den Sieger in vierzehngroßen S ch l a ch t e n, der im E n t s a tz e Wiensdie ersten Spornen verdient. —Trotz seiner unansehn-lichen Gestalt und Tracht, (das Wiener Zeughausweiset noch seinen, an so vielen großen Tagen getra-genen armseligen Überrock und ein Büschchen seinerHaare) und seiner nicht angenehmen Züge, war Eu-gen dcS Heeres Abgott, ein gründlicher Kenner derBücher, aber auch des Lebens; ein Römerin Kriegszucht und begeisterter Liebe fstr Österreich,das Land seines Ruhmes, ein Grieche durch dieewige Jugend der Kunst. — Er hatte gleich seinerlliuerschrift : „Eu genio von Savoye,” wasCarl V. seinem Heer gewünscht: „ein italienischesHaupt, französische Beine und ein deutsches