20
Verwaltung des Inne r n.
lische Akademie (,-/52,) die prächtigen Bauten-der Sternwarte und der U n i v e r si r ä c, (wo-zu mehrere Häuser der Backerstraße angekauft wur-den) und der letzter» Restauration nach dem Plandes gelehrten Leibarztes van Swieren , wel-ches alles die Leser umständlich vernehmen im l[.Jahrgang bey Wiens wissenschaftlichen BildungS- undErziehungsanstalten. — 2» eben diesem Zeitraum(iy5r) gehört auch die Errichtung, der Kreisäm»ter zum Schirm des Unterthans gegen die Doinini-en und zur Obhuth der politischen Gesetze, (/euer desViertels unter dem Wiener-Walde war mehrmahlszu Wien auf der Wieden,) ein Urbarium undein neuer Sleuersuß und selbst für den ungarischenBauern ein besseres Daseyn. — Daraus, was obder Enns und was in Bohmen durch Carl Albrechtvorgegangen, (ein leises Recidiv in die ersten Herr-schaftstage des zweyten Ferdinand!) entnahm There-sia, daß die Feudalaristokratie, zwar meist eine ivich-tige, aber doch keine untrügliche und nicht die einzigeStütze des Thrones und daß sie, Gebiethen»» undMutter Aller sey! Den böhmischen vereinigtesie die deutschen Lande unter einer, dem preußi-schen Generaldirectorium ähnlichen Cenrralhofstelleund baute ihr in der Wipplingerstraße einen würdigenPalast, wie in der Herrngaffe der n. o. Regierungund Landesjustiz, die bisher unter den Tuchlaubenim Nieedomamre gewesen. (,-/53 — i-/5g). Nochsind dorr Avpcllarionsgericht und Landrechle. Die Re-gierung kam 17 Ö 4 unter Joseph II. ins ehemahlige