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S o n n e n fe ls.
wurde eine bequeme Fahrstraße um die ganze Stadtund aus jeder Vorstadt über das Elans ei» Fußwegherein angelegt, der unebene Grund ausgeglichen, vielewüste Stellen in schone Grasplätze verändert. Dievon dem Statthalter Grafen Jvrger 1688 eingeführ-te Beleuchtung der Stadt, wurde 1776 auch aufdie Wege nach den Vorstädten ausgedehnt. Die A l-leen des Glacis nahmen ihren eigentlichen An-fang erst 1761. — Die Pflasterung der vorzüg-lichsten Plätze und Gaffen kommt zwar schon unterFriedrich IV. und Ferdinand 1 . urkundlich vor; abererst 1778 begann die Pflasterung der vorzüglichernGaffen zu beyden Seiten mit würfelförmig behauc-nen Granitsteinen. — 1770 entstand die R e a laba-de m i e nach dem Plan des Dircctcrs Molfund dieNormalst!) u l e n, zu deren Errichtung der PrälatFelbiger von Sagan nach Wien berufen wurde; dieJakoberinncn, Loreiizerinneii und Himmelpsörtnerin-nen mußten 1775 Mädchenschulen errichten. — Alldiesen Bildungsanstalten trat 1779 noch jene fürTaubstumme hinzu, nachdem Joseph das Institut desAbbe l'Epe, 1777 in Paris gesehen. — Für den bis-her so ungleichartigen Mehrstand des Reiches, begann1771 die allgemeine Conscriprion und die Ein-theilung in W e r bb e z i r ke; und 1772 erhielt Wiendie k l e i n e Post durch Herrn I. L. von Schotten.
In allen diesen polizeylichen Anstalten, Verschö-nerungen , Verbesserungen der städtischen Gesetzge-bung, Ausbildung der Sprache, des Geschmackes, der