Band 
Fünfter Band.
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D ie Freyivilligei, ii. d. Aufge 5 oth.

rnißlungenen Entsatz Mantuas zum vierten Mahleversuchen sollte. Aber so wie diesen die Niederlagevon Nivoli » 4 - i 5 . Jänner 1797 im Centrum ver-eitelte, so mußte auch der weit in des Feindes Rü-cken vorgesendete linke Flügel unter dem F. M. L.Provera unter den Mauern der Mantuaner VorstadtS. Giorgio mit 6,000 Mann und 5 oo Pferden dasGewehr strecken. Das Corps der Wiener Freywilli-gen, das bey Bevilagua und Minerbe, beym Ersch-übergang und bey S. Giorgio löwenküh» gefochtenund großen Verlust erlitten hatte, theilte in seinenÜberresten diesen Unfall. — Bonaparte that sich vielzu gut aus diese» Fang und die französischen Blatterfanden kaum ein Ende davon, als von einer höchst eh-renwerlhen Trophäe ihres Sieges zu sprechen. Nachkurzem Aufenthalt in Legnago und Castellara, wosie Napoleon sahen, wurden die edeln Eefangenenschnell wieder ausgewechselt.

Unter den Vorbereitungen zu diesem ernstenKampfe hatten die Wiener ihr Lieblingskampfspiel.,die Hetze bey den Weißgärbern verloreni In einerdazu gehörigen Scheune brach am 1. Sept. um 6 UhrAbends Feuer aus. Alle die zahlreichen, zum Theilekostbaren Thiere, darunter zwey Löwen, ein Tiger,ein Panther, eine Hyäne und mehrere große Baren,gingen unter markdurchdringendem Gebrüll in den Flam-men zu Grunde; nur der Fuchs und der Auerstierretteten sich. Jener vergrub sich mitten auf dem Hetz»platz in die Erde, dieser trabte ganz scheu und furcht-sam davon und stellte sich selbst in dem offenen Och-

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