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Der Friede n.
Wien und T y rol, wie aus der beyderseitsgen eisen festen Anhänglichkeit an daskaiserliche Vaterhaus entsprungen. Der einstin jenen Bergen mächtig blühende Durchzugshandelöffnete milder herrlichen Hauptstadt einen starken Ver-kehr, der unter Map I. auf seinem Gipfel stand. Vieleangesehene Bürgershäuser sind tyrolischen Ursprungs.Eben so waren es manche gute und große Bürgermei-ster. Einer aus diesen, der Hiltprand von Meran,wurde durch ganz Oberdeutschland als „der reicheKaufherr" gcfeyert. Eben jetzt erspiegelt wieder einTyroler als Bürgermeister Wiens, die unbeugsameRechtlichkeit und biedere Treue seiner Heimarh. —S eic Bonaparres Auftreten auf der Weltbühne, seit1796 hat die Geschichte den Nahmen T y r 0 l s in demgroßen Kampfe mehrmahls rühmlich genannt. Beyjeder Gelegenheit haben ihm die Wiener durch reicheSpenden an Geld und Waffen ein achtes Bruderherzbewährt. Auch jetzt, bey der Heimkehr des Aufge-bothes, beschloß die Wiener Hochschule auf QuarinsAntrag, zwölf Tyroler Jünglingen, dreyen in jederFaculrät, zuni Andenken dessen , ivie die Tyroler denAvril 1797 bezeichnet, unentgeldlich die Doetorswür-de zu verleihen und das Präsenlationsrecht hierzu denStänden Tyrols einzuräumen.
In eben diesem heißen, in Wiens Hauschroni-ken als denkwürdiges Weinjahr bezeichneten 1797 stell-te der Kaiser, vorzüglich auf den Betrieb des da-mahligen Finanz - nun Staats - und Conferenzmi-nisters, und obersten Kanzlers, Grafen Säur au.