Band 
Fünfter Band.
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Der Frieden.

einst eines Schülers dieser Anstalt, das The-resia» um wieder her (i. December.) und der inder schonen Literatur, Kunstgeschichte und Bibliogra-, phie wohlerfahrne Erjesuite Hofstetter, wurde Vor-stand desselben. — Am 2. Dec. wurde das von demjetzigen Monarchen ganz neu und wahrhaft kaiserlichangelegte, zoologisch - physikalisch - astronomische Kabi-net auf dem Josephsplatz, unter der Direcrion desProbten Eberl für das Publicum eröffnet und be-gann bey dem k. k. Kabinet der von Rudolph II.,Leopold I., Carl VI. und Franz 1 . reich bedachtenMünzen und der herrlichen geschnittenenSteine, einer Schöpfung Rndolphs II., auch ein,durch die besondere Aufmerksamkeit des Bionarchenund durch die kenntnisreiche Liebe der DirecrorenN e u m a n n und S t e i n b ü ch e l äußerst schnell undbedeutend angewachsenes A n c i k e n - Kabinet, des-sen in den Denkwürdigkeiten umständlicher gedacht wird.

Am 17. Oct. 1797 wurde auf dem ' SchlöffeC a m p 0 f 0 r m i 0 bey Udine vom Grafen LudwigKobenzl mit Bonaparte der Friede unterzeichnet,der zwar Österreich Belgien und die L 0 m b a r d c yentriß, es aber dafür mit Venedig bis an die Ctsch,den Gardsee und den Po mir dem Küstenlande, den obernInseln, Dalmacien und Albanien bereicherte. Öster-reich, das damahls auch W e st g a l i z i e n noch besaß,trat aus dem ersten Revolutionski iege mächtiger, ar-rondirrer und consolidirter hervor, als es seit den Ta-gen Carls V. gewesen. Am 7. Dec. überbrachte der FürstMoriz Liechtenstein von Rastadt die ausgewechselte Ra-