Band 
Fünfter Band.
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Der Backen au flau f. i 5 i

und unmittelbar ihre Hände mit im Spiel, in demeile!,, Wahn, die Regierung mit Mißtrauen undBesorgnissen ganz nach Innen zu wenden und vonden auswärtigen Angelegenheiten abzuziehen. —Sonntags am 7. July geriech ein fremder Hand-werksbursche mit dem Bäckermeister Zeitelhofer aufder Wieden, unferne des Transporthauses in vor-sätzlichen Streit wegen eines Groschenbrotes, das die-ser eben nicht vorrächig hatte, obgleich an andernBrorgarrungen Überfluß vorhanden war. Ein schonbereiter und meist betrunkener Haufe dienstlosen Ge-smdels schloß sich an, schimpfte, brach in die Brot - undMehlkammer, erbrach die Casse, und plünderte das Hauswährend der Bäcker und die Seinigen die Flucht er-griffen. Der Pobelhaufe wuchs mit jedem Augen-blick. Die Polizeywache ward bald übermannt und derSchwärm sing an das Haus niederzureißen. Nun ka-men mehrere Abtheilungen der Garnison heran, zuPferde und zu Fuß. Wiederhohlte und nachdrücklicheVorstellungen halfen nichts und nun beging man denargen Fehler, blind unter den Pöbel zu feuern. Erwurde dadurch noch verwegener und verwundete durcheinen Steinhagel mehrere Militärs. Jetzt wurdeendlich scharf gefeuert und mehrere Meuterer getod-tet und verwundet. Doch setzten sie den Kampf bisnach 10 Uhr Nachts fort. Es läßt sich denken, mitwelcher Verwunderung, das aus der Oper „SwetardsZauberthal" heimkehrende Publicum des Theaters ander Wien, dieß förmliche Treffen in seiner Nahe ver-nahm ! Des andern Morgens, zum Unglück einesblauen Montags, begann dasselbe Spiel mit der