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Der B a ck e n au fl a u f.
Plünderung eines Bäckers zu Mariahülf und der Tagendigte mit ähnlichen Auftritten am Neubau, Neu-stift, 0. Ulrich, und bis in die Josephstadr. Wiederwar das Militär mehrmahls gezwungen/ Gewalt mitGewalt zu vertreiben. — Es rückten nun aus demSimmeringer Lager Truppen in die Vorstädte, dasStandrechr wurde angedroht/ allen Hausvatern undGewerbsleuten unter persönlicher Haftung befohlen ,ihre Sohne, Gesellen oder Arbeirsleure zu Hause zubehalten/ zugleich aber auch gegen den Ubermuth undgegen die Ubervortheilung der mir Vietualieu handeln-den Gewerbsleute, strenge Maßregeln ergriffen. DieUnruhe endigte erst nach Mirrernachr. Amtz- war schonwieder Alles ruhig; am in. zog das Militär gänzlichab. Uncer den Todten fand man auch einen ganz un-bekannten Fremden/ der mit einer dreyfarbigen Fahneeinen Haufen angesührc hatte. Nur der niedrigstePöbel und vorzüglich brodlose Fabriksarbeiter hattenTheil genommen. Daß der Brormangel nureinNor-wand und das Ganze nur „ein geinachces Unwet-ter" war, zeigte sich am unwidersprechlichsten aus derherzlichen Ruhe und Dankbarkeir, mit der am u.July in eben den Vorstadtgründen, welche die Tagezuvor vom Militär besetzt und gesperrt waren, derGeburtstag deS Herzogs Albert gefeyert wurde, dazum erste» Mahle aus den Chrislina - Alberc'schenBrunnen das langersehnte Wasser floß.
Österreich, Rußland, Großbrirtanien, Schwe-den, in der Folge auch Neapel hatten sich wider denUnterdrücker vereinigt. Das Vertrauen, das die Recht-niasügkeit des Krieges, und das so bedeutende Strcilkras-