Band 
Fünfter Band.
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117
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Fürst Johann Liechtenstein. 117

fon. —Die Mannszucht der nach Wien zurückgekehr-ten Sieger war sehr schlecht und so viel Lob die Bie-derkeit Clarkes, Darus und Hulins auch immerhinverdiente/ so war doch kein Tag, an dem nicht zahl-reiche Excesse vorfielen und Verordnungen dagegenerlassen werden mußten, daß die Franzosen ihre Ra-tionen verkauften und ße dann noch einmahl erpres-sen wollten, daß die mit Allem vortrefflich versehenenCasernen, immer in ein Paar Tagen wieder teer standen,weil die abziehende Truppe jedes Mahl alle ihre Four-nituren unter dem Thor versteigerte! rc. — EinigeMahl kam es zu bedenklichen Auftritten, in der Nachtvom 8. auf den 9. Dec., da auf der Holzgestätte inder Gegend des neuen Badhauses Feuer war, alsdessen Anstifter das Volk die Franzosen anklagte, diesich doch beym Loschen überaus unerschrocken und thä-tig bewiesen, dann als am 9. 10, und 11. Der. diegefangenen Russen im beklagenswerthesten Zustande,

» halb nackt in der grimmigen Kalte und unter unmensch-licher Behandlung, wie das Vieh durch die Stadtgetrieben wurden. Da es von allen Fenstern herab,Geld, Brot und Fleisch auf die Unglücklichen regne-te und viele menschenfreundliche Bürger, auch Wei-ber und Knaben sich mit milder Spende in ihre Rei-hen drängten und den Zug dadurch aufhielten, kames am Stephansplatz, im Angesicht Hulins, zuin wirk-lichen Handgemenge und w'eder ersparte nur das Bür-germilicär und die kluge Mäßigung des Grafen Wrbna,der täglich mehr die allgemeine Achtung gewann,die llnangenehmsten Folgen. — Am gleichen Tage,als ein öffentlicher Dank für die reichlichen Beyträge