Band 
Fünfter Band.
Seite
121
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Napoleons Abschied.

tung beweiset, unberührt Euer Arsenal zurück,das die Rechte des Kriegs zu Meinem Eigentlvimgemacht hatten; bedient Euch immer desselben zurErhaltung der Ordnung. Alle die Übel, die Ihr er-litten habt, schreibt dem Unglück zu, das von demKriege unzertrennlich ist. Alle die Schonungen, mitdenen Meine Armee Eure Gegenden berreren har,verdankt Ihr der Achtung, die Ihr Euch erworben habt."

Der Abmarsch des feindlichen Heeres dauerrebis zum , 3 . Jänner. — Marschall Soult war Ober-befehlshaber , Morand Stadtcommandant. Inden letzten Tagen fielen zahllose Ausschweifungen vor.Viele Bürger hatten vom llngestüm und llbermurhihrer Einauartirungen sehr viel zu leiden. Die ord-nungsmäßige Verpflegung und Equipirung der frem-den Gäste harre der Provinz durch die b>2 Tage derfeindlichen Besitz Haltung gegen 5 o Millionen geko-stet ; doch zogen viele Gewerbsleute großen Nutzenaüs der Anwesenheit des feindlichen Heeres. — Denneuen Jahrstag 1806 feyerte der Fürst Liechten-stein in Wien, durch die Auswechslung der Friedens-ratificarionen. Wo er oder seine Adjutanten, dieGrafen Chotek und Starhemberg, ja wo nur seineOrdonanzen erschienen, empfing und begleitete sieungeheuerer Volksjubel, zum Vorspiele dessen, dendie Wiederkehr des allgeliebten Landesvaters erregenwürde. Der Fürst sah sich noch am 11. Jänner ge-zwungen , einen Aufruf zur Mäßigung und Ruhe beyden letzten Zuckungen des feindlichen llbermuthes zuerlassen, vermittelte selbst mehrere schwere Händelund wurde immer im Triumph nach Hause bcglei-