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Fünfter Band.
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Die F e yer im Invalidenhaus.

Stephanordens feyerlich begangen. — Auch Ritterdes Vließes, auch des Stephansordens wurden beydieser Vermählung ernannt und große Beförderungenkund gemacht. — Am 9. Jänner 1808 zeigte dieBühne an der Mien, in der Darstellung der Armida,mit der Mustk Glucks, den dazu gehörigen Tänzenund Tableaus, einen seltenen Verein von Schönheitund Pracht; desgleichen der Adel in seinem Masken-zug auf der glänzenden Freyredoute des 10. Jänner.An diesem Tage eröffnete zugleich der MechanikerWolfssohn seinen, in der Zieglergasse des Vorstadtgrun-des Schortenfeld neuerbauten, prächtigen Apollo-saal. Den Kranz der Festlichkeiten beschloß ein Ca-rouffel der Bürgercavallerie in der Hofreitschule amJosephsplatz.

Am i 5 . geh - , wurde im großen Jnvaliden-haus auf der Landstraße, des Monarchen Geburts-feyer aus eine rührende Weise begangen. Schon mitTagesanbruch kündigte der Geschützesdonner, die vonden Giebeln wehenden Fahnen, und die Musik des da-hinziehenden Militärs, die Feyer an. Die äußere Fa-cade. Treppen und Gänge, große und kleinere Sä-le waren mit den verschiedensten, geschmackvoll grup-pirten Armatursstücken, mit Fahnen und andern Tro-phäen geziert, der Hauptsaal mit grünem Tuche be-legt, mit den Büsten und Rüstungen berühmterKriegesfürsten aus Österreichs Kaiserhaus oder ausseinem Dienste geschmückt. Vor allen ragten Rudolphsvon Habsburg, des erhabenen Ahnherrn und Carls V.prächtige Rüstungen hervor. Über dem Eingang prangte