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4 & Des Feindes Walten in Wieil.
bey den Laden und Banken an und nahmen dem Volksseinen vhnedieß sehr geschmälerten Bedarf weg. — Dieharre Behandlung der österreichischen Kriegsgefangene,,brachte zwischen den Franzosen und der Bürgermilizmehrere heftige Auftritte hervor; insonderheit entstandam 23. Juny ein großer Auflauf bey den k. k. Stal-ltingcn gegen den Spittelberg, wegen der dort ein-gesperrten und halb verhungerten Gefangenen. Dader Anführer der Bürgerwache, der Tischler PecerTell, das Volk nicht barsch genug aus einander trieb -gerieth ein französischer Ofßcier dergestalt in Zorn,daß er unter den gröbsten Schmähungen, gegen dieBürgerwache den Säbel zog; Tell aber riß ihm den-selben aus der Hand, brach ihn über das Knie undwarf ihm die Stücke vor die Füße. — Gensdarmeskamen dazu, wurden aber vom Volke mißhandelt. End-lich kam die Bürgerwache vom Allarmplatz und ver-haftete den Tell, den Officier und den Gensdarmes,die aber alle drey bald entlassen wurden. Doch wurdeder Tell des andern Morgens aus seiner Wohnunggehöhlt, unter starker Bedeckung von Gensdarmenund Nassauern vors Burgthor zum Jesuiterhof amGetreidemarkr geführt, dorr an die Mauer gestelltund erschossen. Eben ging sein Freund, der Ver-golder Geiger, Hausherrin der Neudeckergasse vorü-ber und wurde vor Schmerz vom Schlage berührt.Das Murren des Volkes war heftig, aber die starkeMilitärmacht vereitelte weitere Thätlichkeiten. Am 26.Zuny ward an der nähmlichen Stelle der Sattlermei-ster Eschenbach erschossen, weil er zwey österreichische