48 Des Feindes Walten in Wien.
ausgehenden Verhältnisse fortgesetzten Schwankenszwischen freyer C o n c u r r e n z und artikulirren Ta-xatione»/ Satzungen und Maximums, in einer Weisehervortraten, die den Unwillen des Publicnnis, aufeine, selbst den Franzosen sehr bedenkliche Weise stei-gerte.
Der Staatsrath Graf Daru war Generalin-tendant der Armee, sein Bruder Martial Daru, In-tendant uncer der EnnS, B i g n on, Gesandter inCarlsruhe, Vorstand der Administration, la Bor-de, der Domainen, l a C a st e, Präfcct von Sambreund Maas, derDouanen, Bacher, lange Gesand-ter in Rcgensburg und an verschiedenen deutschen Hö-fen, Polizeypräfeet, späterhin A n g l e s , Intendantin Wie», da während deS Znaimer Waffenstillstandes,jeder Kreis, seinen eigenen Intendanten erhielt.
Auf der Kriegesbühne waren inzwischen vom Tageder Aspernschlacht bis Ende 2 ""y der wichtige» Er-eignisse mancherley vorgefallen. Von all den Minen,aus die beym Kriegesausbruch mir Zuversicht gerechnetwurde, war gleichwohl T yr ol, die einzige, dievollständig, ja über alle Erwartung losbrach und nochnach dem Waffenstillstand, ja selbst kurze Zeitnach dem Frieden bedeutend blieb. — Trotz dessen,daß der Marschall Herzog von Danzig am Tage desFalles von Wien, mit dem Mordstahl und mir derBrandfackel bis Innsbruck vordrang, waren gleichwohlTyrol und Vorarlberg schon am 29. May, durch dieTreffen bey Innsbruck und Hohenems, wieder be-freyr, viele Tausende von Kriegsgefangenen dem Feind
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