Band 
Fünfter Band.
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Des Feindes Walte» in Wien. 49

entrissen, die Schlüssel Deutschlands/ Italiens undder Schweif— und im Velllin - in Piemont und bistief in Schwaben, mit den Freunden der alten Ord-nung und der vertriebenen Dynastien, wichtige Ver-ständnisse erhalten.— Das Streben der tapfern treuenHessen, die Anschläge Katts und Dörenbergs, derRittcrzug Schills, die zweymahlige Wegnahme vonDresden, daä Vordringen nach Payreuth, Bamberg,Nürnberg, die von Mergentheim bis Scoekach zucken-den, unruhigen Bewegungen, blieben insgesammtohne höhere Folge. — Um den gesunkenen Köhler-glauben an die U n ü b e r w i n d l i ch k e i r seiner Adlerwieder etwas zu heben, um das unerschöpfliche lln-garn zu schrecken, um das mir der ungarischen Jn-surrection unter dem Erzherzog Joseph Palatinusvereinigte, kleine, aber tapfere Heer des ErzherzogsJohann zu entfernen, griff selbes der VicekonigEugen am Jahrstage von Marengo und Fried-land (am 14. Juny) bey Raa b an, und zwang eszum Rückzug auf Komorn.— Später rückte der Erz-herzog Johann in den von Davoust mehrmahls ver-geblich bestürmten Brückenkopf und in die Stellungvon Preßburg, dessen Übergabe der Feind EndeJuny dadurch zu erzwingen suchte, daß er die wehr-lose Stadt bombardirte, eben als der Kaiser und dieErzherzoge daselbst angekommen waren.

Die ungeheuern Arbeiten an den Brücken und anden Inseln, (fetzt Napoleon, Alexander, Montebello,D'Espagne umgetauft,) waren vollendet und alleStreickräfre, selbst Marmont aus Dalmatien, selbstbeschichte Wiens. 5 . Bd. 2. ti. 3 . Heft. 4