Band 
Fünfter Band.
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5o Die zweyte Marchfeldssch lacht

die armen Portugiesen herangezogen. — Wie dieHolländer wahrend der Auster! iher Schlacht,so bildeten die biedern Nassauer, während derSchlacht von Wagram die Besatzung Wiens. —Am 4 - 2 »ly Abends setzte ein Theil der Oudinoc'schenHeersäule unter einem fürchterlichen Feuer bey Mühl-leiten über die Donau. Dadurch bereits in der linkenFlanke der Österreicher, nahm der Feind am 5 . Mor-gens die unbedeutenden Feldverschanzungen zwischenEßling und Enzersdorfund erstürmte Enzcrsdvrf. Bona-parte entfaltete nun in unabsehbaren Linien eine Heeres-machl von i 5 o,ooo Mann mit öoo Kanonen. Die Öster-reicher zählten etwas über 100,000 Mann und 400 Ka-nonen idasSchlachrfeld war wie geniacht zurBübne gro-ßer Weltbegebenheicen und entscheidenden Waffenspie-les; denn trügt aitch die Sage, daß in diesen Ebenen sichMarc-Aurel mit den Markomannen und O.uadcngemessen und daß König E t z e l hier vorüber gebrau-sct, so hac doch das Auge der größten Helden, Odoa-k e rs und des D i e t r i ch v 0 n B e r n, C a r l s des Gro-ßen und des Barbarossa hier gehaftet. Hier hatteder Alte der Tage dem großen Bohmenkönig Otto-kar auf dem Giebel seines Glückes, nach dem Siegüber Bela die Wahl gelassen, zwischen der Herrschaftdes Rechts und jener der Geivalr und als derStolze nach der letzter» gegriffen, ihn auf ebendiesem Felde bestraft, wo er an den ritterlichen Gra-fen aus dem Schweizerlande, an Rudolph von Habs-hurg, den Friedensstifter, den Wiederhersteller, denSieg und das Leben verlor. — Bald entfaltete sich