bey Wsgram. 5i
des Feindes Hauptabsicht: das Centrum beyDeutsch-Wagram hinter dem Rußbach zu durchbrechen; aberwie in der ersten Marchfeldsschlacht von Aspern wur-den seine Angriffe an einer ganzen Ilias kriegerischerGroßthaten zu Schanden. Es waren Augenblicke derschönsten Tage Roms und Griechenlands würdig, wieGraf Jgnaz Hardeck, sich inmitten der Flam-men von Baumersdorf mit beyspielloser Hartnäckig-keit behauptete, wie Fürst Johann Liechten-stein sich für die Reiterey wieder als denjeni-gen erwies, der sein Großohm, Fürst Wenzel,für Österreichs Artillerie gewesen, — wie derFeind sich mit ungeheurer llberlegenheit an Caval-lerie und Geschütz, zwischen die Corps von Delle-garde und Hohenzollern warf, des ersteren linken Flü-gel wirklich in Unordnung brachte , wie dieser verderb-liche Strom bereits mehrere.Regimenter ergriff, derErzherzog Generaliffimus herbeyeilte und im wilde-sten Gemenge, wo die feindlichen Tirailleurs bis anein Pferd drangen, wo beynahe alle seine Umgebungenund er selbst verwundet wurde. Er dennoch denharten Andrang aufhielt, die Flucht in Sieg ver-wandelte, durch das tapfere Regiment Erbach, (demdiese Stunde den Vorzug des Grenadiermarsches gab,)Alles niedermachen ließ, was bereits durchs erste Tref-fen gebrochen war und den Feind mit ungeheurem Ver-lust, ganz über den Rußbach zurückschieuderte! Denblutigen Tag beschloß der, mit ungeheurem Verlustunternommene Angriff der Sachsen auf Wagram un-ter Bcrnadotte.
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