Band 
Fünfter Band.
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kis zum Wiener Frieden.

Am 14. Oct. Vormittags um 9 Uhr unterzeich-neten Fürst Johann Liechtenstein und Champagny denW i e n e rF r i e d e n. —Dieser nahm Österreich, West-galizien und Krakau, Salzburg und Berchtoldsgadenmildem Jimvierrel; — Croatien bis an die Sau,die deutschen und ungarischen Küstenlande, Triest,Görz, Krain und der Villacher Kreis bildeten vonnun an, Bonapartes neuss Königreich Illyrie n. —>Am dritten Jahrestage dieses Friedens, war Napo-leon auf dem Rückzug aus dem Aschenhaufeu Mos-kaus, — am vierten inL e i pzig, — am sechsten,aus dem weiten Ocean im Angesicht der unwirthlichenFelsen St. Helenas!! — Die Wiener Zeitung vom25. Oct. Nro. 84 verkündigte den Frieden zum erstenMahle wieder mit dem österreichischen Wappen. Dochbemächtigten sich ihrer die Franzosen von neuem zuallerley Unfug und behielten sie bis zur RäumungWiens, wo sie dann mit Nro. 92 am 22 . Nov. fort-an als Hofzeitung erschien.

In Wort und Schrift war Friede, keines-wegs aber bewahrte denselben noch die That. — Derden Wienern noch von i8c>5 her, sehr werthe GrafWrbna, der die Friedensratification brachte und alsHofcommiffar auftrat, harte manchen Siegertrotz zuverschmerzen. — Die Plünderung der Archive und derKunstschätze, die Verschleppung von Trophäen, Waf-fen und Vorräthen jeder Art, nahm unverändert ihrenFortgang. Gleichsam zur Rache, daß Wien es auchnur einen Augenblick gewagt, dem Unüberwindlichenzu widerstehen , wurden seine Festungswerke vom