Band 
Fünfter Band.
Seite
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C4 Wiener Frieden.

Kärnthncr - bis über das Schottenthor hinaus zurEiendbastey und ganz vorzüglich vor der Kaiserburggesprengt und in Schutt gelegt, mit dem unvorstchrig-sren Leichtsinn, der die größten Gefahren hatte her-beyführen können. Häufig wurden aufgebrochene Pul-verfässer vergessen nnd ganze Straßen Pulvers ver-schüttet, die von pacriotischen Bürgern nur rasch mitWasser begossen, die Fässer selbst aber eiligst verstopftund weggeführt wurden. — Auch in Klagenfurt, inRaab, in Gratz, in Brunn wurde gesprengt und Bo-napartes Behörden erlaubten sich, nicht nur bis zuihrem gänzlichen Abzüge am 2o. Nov., sondern nochbis zum Wiedereinzug österreichischer Truppen am 26.,nianche Gewaltthat und einzelne Militärs sogar meu-chelmörderische Angriffe auf die Bürgermiliz. Eben sowar Bonapartes Rede im Senat und Monralivctsgroßsprecherische Rechenschaft über die Lage des große»Reichs, voll drohender und umvürdiger Äußerungenüber das paziflcirte Österreich: Äußerungen, die nichtanders, als höchst beunruhigend hatten seyn können,hätte nicht binnen eines einzigen Monaths nach derRäumung Wiens, ein höchst unerwartetes Ereignis;,Napoleons Familienverhalcniffen und seiner auswärti-ge» Politik eine ganz andere Richtung gegeben.

Am 26. Nov. geschah der Einmarsch der österrei-chischen Truppen. Das Bürgcrmilicär, das in dereben verflossene», drangvollen Jahreshälfte, jede Pflichteiner ohne Rast und Unterlaß angestrengten Besatzungeiner schwer bedrängten Festung unerschrocken und un-verdrossen erprobt hatte, zog ihnen bis zur St. Marter