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Wiener Friöd e n.
Linie entgegen. Der F. M. L. Fürst Moriz Liechten-stein führte ste, unter ihm der G. M. Fürst von Hes-sen-Homburg. Es war das Regiment Hohenzollerirleichter Pferde, Sztarran und HÜler Infanterie unddas erste Bataillon der Wiener Landwehre des Han-delsstandes.— Unter ungeheurem Zulauf und gerühr-tem Zuruf zogen diese Braven, vom Bürgermilirärfreudig begleitet/ vom Magistrate beschenkt, den inso vielen großen Gelegenheiten und einst auch vom Be-freyer Sobicskp gewählten Zug, von der Wollzeilenach St. Stephan, alsdann über den Graben undKohlmarkt; stellten sich auf dem nicht minder elastischenBoden zwischen dem Burg- und Schotlenthor aufund nahmen ihre Quartiere in den Vorstädten.
Seit dem 22. Nov. war der Monarch von Totisnach Preßburg zurückgekehrt. Am 27 . Nov. g,ach>nit-tags um 2 Uhr las man auf allen Plätzen wenige Zei-len, die aber die g a n z e B c v 0 l k e r u n g Wiens,wie m i t e i n e m e l e k t r i sch e n S chl a g e d u r ch-zuckten und nach so langen Leiden das herzlichsteEntzücken verbreiteren:—„Da der Unterzeichnete so„eben durch einen Courier die für das Herz eines se-ichen treuen Unterthans höchst erfreuliche Nachricht er-„halt, daß Se. Majestät unser allgeliebrer Landesva-„cer heute Nachmittags in unsere Mitte zurückkehren ;„so säume ich nicht, dem Publicum dieses beglückende„Ereigniß vorläufig bekannt zu machen."
Rudolph Graf v. Wrbna,k. k. bevollm. Hofcommissär.
Geschichte Wiens. 5. Vd. 2 . «. 3.
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