Band 
Fünfter Band.
Seite
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*7 2 Verschönerungen Wiens.

schonerung der Stadt, durch thätigen Beginn zurWiederherstellung der in Schutt gelegten Außenwer-ke. Sie begann an der Courtine zwischen der Molker-und Lobelbastey, in deren Mitte ein neues Thor fürFußgänger eröffnet wurde, das aus der Teinfalr-undLobelstrasie nach der Jvsephstadt und Alservorstadtfuhrt. Die von i 683 so hoch berühmte Lobelbasteywurde aus ihrem vorigen Grunde wieder erbaut, dassogenannte Paradiesgärtchen caffirt, das darin be-findliche Gartenhaus zu einem Caffehhause bestimmt,eine schmalere Brustwehre errichtet und die Streckevon der Burg bis zur Molkerbastey geebnet und mitAlleen besetzt.—, Nach vollendeter Weltbefreyung,als der zweyte Pariser Frieden den Januscempel end-lich geschloffen, wurden die Arbeiten in noch höhererund umsaffenderer Ansicht fortgesetzt (i6i6 — 1817),die wir im zweyten Jahrgange der Denkwürdigkeiten,in ihren Fortschritten bis aus den heutigenTag umständlich darlegen wollen und die billig denReihen führen unter den zahlreichen Unternehmun-gen der Narionalbildung, der Industrie, der Wohl-thätigkeit und der Verschönerung, durch welche diesesalte Wien, in den drey beyspiellose» Jahrzehende»der Regierung F ra nz's I. fürwahr e in ganzneues Wien geworden ist !!

Hatte eine unerschöpfliche Kraft und Standhaf-tigkeit im heiligen Kriege für Ordnung und Recht,jedes Österreichers Brust mit Zuversicht erfüllt, wel-che milde Ruhe mußte ihr nicht jene erhabene Leichtig-keit und Schnelligkeit des Überganges aus dem bey-