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Naturgeschichtliches.
kiesliches Bindemittel), welche hier am Tauern von derRadstätter Formation bedeckt ist. Diese Schieferhülle desCentralgneises entspricht der Grauwackenformation.
Was die Entwickelungsgeschichte des hier besprochenenTeiles der Centralalpenkette anbelangt, so wird angenommen,dass zur Zeit, als diese Gegend noch ein Meer bedeckte,sich durch Hebung der altkrystallinischen Gesteine die Ge-birgsmassen in Form von Inseln bildeten und in den Mulden.sich die Grauwackenformation ablagerte. Nach der langenTriasperiode wirkte eine metamorphosierende Kraft ein,welche die verschiedenen Gesteine verwandelte. Dann folgte,unterbrochen durch Hebungen und Senkungen, die Ablage-rung von Lias, Jura und Kreide, sowie auch von eocenenGebilden der Tertiärformation. Als die Erdoberfläche, durchdie im Innern der Erde mächtig wirkenden vulkanischenKräfte so durcheinandergewühlt war, dass das Jüngste unterdas Aeltere nach allen möglichen Richtungen hin gelagertwurde, das heissflüssige Erdinnere nach oben kam undhierdurch die fächerförmigen Schichten sich bildeten, ent-standen die Querthäler der Alpen . Nach dieser mächtigenUmwälzung lagerten sich die alpinen, zur miocenen Periodegehörenden Tertiärgebilde ab.
Erdbeben, Sonnenhitze, Regen, Schneeschmelze, wiedie Eisbrüche der Gletscher bei heftigen Südwinden, tragennicht unwesentlich zu geologischen Veränderungen bei; esbilden sich hierdurch Schutthalden, Muhren oder Schlamm-lavinen, Kalktuffe, Torfmoore und durch die Macht desWassers Erosionserscheinungen. Die durch Erdbeben zer-klüfteten Stücke des Gneises darunter oft mächtige
Blöcke bilden zwischen dem Hierkar und Todtenstein,Ankogl und Muraurerkopf, am Tischlkar, zwischen Ankogl,Stuhl und Graukogl Schutt- und Blockanhäufungen. DurchAblagerung des Kalkes der Gebirgswässer entstehen stellen-weise Conglomerate, wie dies bei Hundsdorf der Fall ist.Heftige Regengüsse und Schneeschmelzen verursachen aus-