Buch 
Bad Gastein / nach den neuesten Hilfquellen bearb. von Carl Gager
Entstehung
JPEG-Download
 

Vorwort zur ersten Auflage.

Die älteste Schrift über Wildbäder ist das puchlinvon allen padeu, die von natur heiss sein", verfasst von,, Hans Foltz in Nürnberg , und von diesem puchlin" istnach der Angabe von Renz nur ein einziges Exemplar inkönigl. bayer. Staatsbibliothek in München vorhanden.

In diesem Büchlein schreibt der Verfasser über GasteinFolgendes:

27

Ein pad in der gastein, verstet!von eim bewarten gold ertzt get.swefel, alaun, arsenicum

ist auch sein mischung do. Darvmso macht es rot an allem leib.wer alle tag fünf stund drin bleibvnd treibt es über zwanzig tag,wird, das er nit mer essen mag.vil sterben darin vor amachtvnd swachen. darum nem sein achtein ieder selbs vnd halt die ler,

wie ich erzelet hab vorher.

wan wer sich recht drin halten dut,ist es für des podagra gut.

vnd bringt den weiben zwangerheit,vnd wer sich nit zu ru bereit

nach disem pad, der merck, das dicht,darauf gemacht, das also spricht:

27

, wem ye das tranck nit well hinein

der eil vnd pad in der gasteyn."