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Bad Gastein / nach den neuesten Hilfquellen bearb. von Carl Gager
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Naturgeschichtliches.

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zeichnen sich durch besondere Farbenpracht aus. Es würdeim Rhamen dieser kleinen Schrift zu weit führen, beson-ders auf dieses Thema einzugehen; erwähnt seien von denAlpenblumen nur folgende: Das Edelweiss( Gnaphaliumleontopodium), die Alpenrose( Rhododendron hirsutum u.ferrugineum), das Alpenveilchen( Cyclamen), die Edelraute( Artemisia mutellina), der rundblättrige Steinbrech( Saxi-fraga rotundifolia), die Brunnenkresse und Alpenkresse( Nasturtium officinale), das Schweissblümlein( Orchis odo-rifera), das Alpenleinkraut( Linaria alpina), die kleineSchlüsselblume( Primula minima), die Arnica montana undglacialis, der blaue Speick( Primula glutinosa), der Enzian( Gentiana asclepiadea, nána, glacialis), das Alpenglöckchen( Soldanella pusilla), das Schwindelkraut( Doronicum), derTürkenbund( Lilium Martagon), die Alpen- Anemone, derHahnenfuss( Ranunculus arvensis et glacialis), das Zwerg-vergissmeinnicht( Myosotis nana), der Berg- Baldrian( Vale-riana triplex), das Berufskraut( Erigeron coniza), diekriechende Alpenweide( Salix retusa), das weisse Alpen-fettkraut( Pinguicula alpina), der Sonnenthau( Drosera) etc.Auch ist die rote veilchenduftende Cryptogame, der Staub-pilz( nach der alten Nomenclatur Byssus Jolinthus), heutezu den Flechten gerechnet, zu erwähnen, den man beson-ders in der Prossau und im Anlaufthale an Felsen undGeröllsteinen auf Schritt und Tritt findet.

Im Kapitel Spaziergänge und Ausflüge" werden wirauf einzelne Pflanzen und Blumen besonders aufmerksammachen.

Bezüglich der Fauna sei blos angeführt, dass in uralterZeit Elentiere im Gasteinerthal heimisch waren; auch Hoch-wild und Steinböcke waren häufig; jenes kommt nur mehrselten vor, diese sind ganz ausgerottet, und auch das Murmel-tier ist nicht mehr zu finden.

Wohl aber gibt es noch Rehe und zahlreiche Gemsen,welch' letztere im Anlauf- und Kötschachthal oft in Rudeln