16 Von der gruͤndlichen Naturphyſik
der Eigenſchaft ſeiner Offenbarung eigentlich beſchaffen ſey.Die Gi fobrung zeiget une, daß einer jeden Creatur eine meeſentliche Feuerskraft in ihrem Innerſten(ft. einverleibet wor»den, in welcher denn der Geiſt des Lebens feinen Sitz genom:men hat. Dieſes Feuer iſt aber nicht ſo maͤchtig, eineſchnelle Entzündung von ſich zu zeigen; indem die anderenElemente, durch ihre Vermiſchung, jederzeit der Gegenſtanddavon ſind.
Anmerkung.
Die Kalte, ein Gegenſtand der Hitze, welche fid) allhieram ſtartſten durch die Coagulation aller Dirge offenbaxet,und die wir mit ſichtlichen Augen am deutlichſten an dem Er-ſtarren und Gefrieren des Waſſers gewahr werden, aus tnewiſſeniheit aber keinen weſentiichen Naturbegriff davon faſſenmoegen, ertoecket ihren Urſtand, dech nicht auf eine ſo begreif-liche und ſichtbare Weiſe, als die Hitze, welche vom Feuerbetauntermaßen urſtändet; weil ihr Urſprung das weſentlicheEu meat, Luft, zur Quelle hat, weiches unſern Magen ganzverbergen iſt, und deren Weſenheit ſich als ein ſlůchtiger undungebundener Geiſt beweiſt, welcher in der oberen Region,oder dem ſogenannten zuftkreiſe, mit dem Feuer, durch dieFeuchte in eie Harmonie zu der Generation und Erhaltungder Creatur zuſammen verbunden ſind, daß eines ohne dasandere teine naturliche Wirkung vollbringen kann: wiewohlſie wechſelsweiſe gegen einander(nach Beſchaffenheit der Um-ſtande) dae Agens und Patiens beweiſen. Dahero die Luſt,als ein beſonderes Element, darinnen die Kälte beſchloſſenliegt, und in welcher unſere obere Erhaltungsſpeiſe verborgeniſt, ohne die wahre Erkenntniß der Generation und Fort-pſtanzung der Creaturen, für viele ein unerkanntes Weſenverbleibt.
2. Grund-