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Johann Gottfried Jugels natürliche Berg-Schmelz- und Figier-Kunst : in drey Theilen abgefasset, deren I. Theil von der Natur aller wesentlichen Kräfte des mineralischen Reichs, der II. von dem Bergwesen und der Beschaffenheit der Metalle und Mineralien, der III. aber, wie dieselben untersuchet, ihrer Natur gemäss geröstet und geschmelzet werden sollen, handelt
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250 Von den Erztgebirgen, Beraweſen,

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Dahero ſaͤllt der Cy" c8 die Sieine mit den Metallen in einer Perwandſchaft der unter fub) ſteigenden Linieſind, und ihnen in ihren. Xii? tan Erzt⸗ Schmelzen, wegenihrer Geschmeidigkeit uind zeholjlüß⸗gkeit, efters Cienen fertenen. In dem auftteigenden Grade der Verwandtechaft, fibfie von einander gänzlich abzeſondert, weil fie zwar ihr Fo-Hum und Spoz0m behalten, von der metalliſchen Sn. itaber nichts beſitzen.(Jetzt rede ich von keinen Steinen,welche, durch beſondere Generation der Narur, Metalle inſich fuhren; ſondern von der leeren Art, fie ſeyn weß Gelichters ſie wollen).

3. Anmerkung.

Der Steine Act und Weſenheit ſind gar vielerlep, undift in deren Manichfaltigkeit doch keinem abgeſprochen, daßnicht eine metalliſche Oenecaion in ihnen ſollte vollzogenwerden.

Beweis.

Dieſes getraue ich mir darch aller Arten Geſteine ausderen uͤberzeugten Wihrheiten zu beweiſen: denn es iſt bekannt, daß in Quarz und Kieſel, wie auch in Spath undSchieſer, die Keaton metalliſchen Erzte ſtehen; wie nichtminder in Horn, Talk, Schimmer und Kiummer: ja, dieSand- Geſteine, die auch an verſchledenen Irten Eiſen undSüber von(id) geben, ſend von der metalliſchen Weſenheitnicht ganz befreyet; beſonders fiib die meiſten Floͤtz , Werkeder obern Geſteine der Erde, mit einem Ciſenſteine bedecket.

3. Grundſatz.Die Steine und Felſen wachſen noch heut zuTage in der Erde, wie fi; von Gott bey der Schoͤ-pfung verordnet worden,