294. Von den Erztgebirgen, Bergweſen,
leich. lich zu erachten, weher es ruͤhret, daß fid) eine fo großzeMenge Siue und andere Waſſer-Thiere, in ſolchem adulnen See- oder Welt-Meere generiren und au[oaiten, eiedoch alle nicht ſeyn wurden, wenn das See-Waſſer nicht osſalzen, und zu ihrer Ge. ration und Erhaltung, maaneliſch
gemacht wäce. Hier mochte zwar eingewendet werden, daßfib, der Erfahrung nach. auch in unſern ſuͤzen Fluß- 223. pen
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ebenfalls eine Menge Fiſche generiren, obschon keine anderenMeer- Thiere darinnen gefunden werden? Hierauf dienetzur Antwort: daß unſere Fluß un2 Ounell- Waſſer, welche,erfahrener Maßen, von dem geſalzenen Ste- War ihrenUrſprung haben, durch die Evaporation der Erde in derenDurchſt eichen aber, deſſen gröbſte Weſenheit von fid abge—leget und alſo verloren haben, noch ebenmäßig einen ſubtilenMagneten beſitzen, durch deren Kraft und Weſenheit dieſel.ben eine große Menge viel zartere Fiſche hervorbringen; nurdem mineraliſchen Reiche will caribe nicht mehr dienlichfei, darum ſolches wieder davon eilet, und ſeinem Ulrſprunge,dem Meere, wieder zugeht, von welchem es erſtlich gekomme
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iſt. Wovon im erſten Theile Erklärung geſchehen.
Schluß.
Aus vorhergehendem bewieſenen Grundſatze iſt nun zuſchließen, daß der Magnet im Salze beſchloſſen fen, und daßſich eine jede Creatur nach der Beſchafſenheit ihres Magne.ten richten muß, auch zu ihrer Vollkommenheit allhier nichtweiter gereichen mag, als es die Weſenheit ihres Magnetenverſtattet; welches nicht allein von denen Fiſchen in Waſſern,ſondern auch von allen drey Natur- Reichen, zu verſteben ijt.
14. Erklaͤrung.
Die Geſchoͤpfe des auimaliſchen und vegetabiliſchen Rei—ches beinen von ſich, daß, wenn dieſelben zu Aſche gebrannt,ſie durch das Auslaugen ein Salz von fid) geben. Dieſeshre Seals gen, als welches der Grund iſt, worauf das weſent—
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