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Salz (Natrum-).
Mit dem Fette und den Oelen verbindet sichdas Natrum wie das Kali zu Seifen, wie schonTh. 66, S. i 2 s angeführt worden, jedoch nurmit dem Unterschiede, daß das Natrum feste, dasKali hingegen weiche ukrd schmierige Seifen lie-fert; jenes wird daher diesem bei Bereitung derSeife vorgezogen; auch ist dies .der Fall in denGlasfabriken.
In der Natur kommt das Natrum haustgmit Säuren, als mit Kohlensaure, Salzsäure,Schwefelsäure.verbunden vor. Zuweilen wittertNatrum auch an den Mauern aus. Klaprothfand es auch in mehreren Fossilien, als im Kryo-lith, Natrolith, Pechstein, Bimstein, Klingstein rc.;Kennedig im Basalt.
Die größte Menge Natrum, welche in denKünsten und Manufakturen verbraucht wird, er-hält man theils durch das Verbrennen von See-pflanzen, theils von einigen andern Pflanzen, welchein der Nachbarschaft des Meeres wachsen.
Daö Meergraö (chucus n^ans), der blasigeTang oder die Meereiche (kucus vesiculosus)werden entweder genommen, so wie sie durch Sturman das Ufer getrieben werden, oder werden vonden, Felsen bei niedrigem Wasser abgeschnittenoder durch Harken abgerissen. Man bringt siedann ans Ufer und breitet sie zum Trocknen aus.Sobald sie nur brennen wollen, werden sie inkleinen, mit Steinen ausgesetzten Gruben verbranntund das Feuer mäßig, mittelst der trocknen Pflan-zen, unterhalten. Ist die Grube fast von dernur wenig gebrannten Asche voll, so wird eineMenge von besonders dazu getrocknetem Meer-grase auf einmal ins Feuer geworfen, ein sehrstarkes Feuer unterhalten und daö Ganze wohlumgestochen, damit alle kohlige Massen an die
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