Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
Seite
6
JPEG-Download
 

6

Salz (Natrum-).

Luft kommen, um auszubrennen. Dadurch schmilztdas Ganze zu einer harten, duekel schmutzig grauenMasse, die Aelp genannt wird, und die, außerNatrum, viel Kochsalz, erdige Theile und Schwe-fel enthält.

In ähnlicher Absicht verbrennt man mehrerein der Nachbarschaft des Meeres wachsende Pflan-zen, als: Lalieornia ksrimaes, LulicormL kin-tiooss, änlieornis nnmm, Lbsnopoclium ma-ritimrun, 8aIsolA Lsli, 8al8o!n 8oäs, LslsolsDratzud, äslsola sativa, Ltutino ürnonium, ^tri-plsx portnlscoickss 8co. Das Verbrennen ge-schieht auf folgende Weiser Man zieht die dazubestimmten Pflanzen aus der Erde und legt sie,ohne sie zusammen zu binden, in kleine Haufen,aus welchen man in der Folge größere Haufenvon Mannshöhe auf einem trocknen, der Sonneausgesetzten Boden bildet, und trägt Sorge, daßdie Pflanzen locker liegen und nicht gedrückt wer-den. Man gräbt hierauf in einem festen Bodeneine Grube, welche 4 bis S Fuß tief und oben2 ^ Fuß breit ist. Die Wände der Grube wer-den gehörig ausgearbeitet und so glatt gemacht,als wenn sie mit Gyps belegt wären. Man legtnun recht trocknes Holz in dieselbe und nachdemes völlig aufgebrannt ist, wird die Asche heraus-genommen. Ueber die Grube werden Blatter derAgawe oder einer andern Pflanze kreuzweise ge-legt und auf diese die Soda-Pflanzen, so daß,wenn dieselben in Brand gesteckt werden, Alles,was abfällt, sich in der Grube sammelt. Hatman so viel Pflanzen verbrannt, daß ungefähr einDrittheil der Grube angefüllt worden, so rührtman die Masse mit einem Stäbe wohl durchein-ander; dann verbrennt man einen zweiten AntheilPflanzen, der hinreichend ist, das zweite Drittheil

der