Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salz (phosphorichtsaures).

wie Oel an die Seiten der gläsernen Gefäße, inwelchen sie befindlich ist, anhängt. Sie hat einensauren Geschmack und röchet die blauen Pflanzen-färben. Mit dem Wasser läßt fie sich in jedemVerhältniß verbinden; sie kann aber nicht, wiedie Phosphorsäure, in einem festen Zustande dar-gestellt werden.

Wird fie erhitzt, so entweicht zuerst ein Theildes in ihr befindlichen Wassers. Es bilden sichdann auf ihrer Oberfläche große Luftblasen, diedaselbst zerplatzen und einen dicken weißen Dampfausstoßen; fie entzünden sich sogar, wenn der Ver-such in einem offenen Gefäße angestellt wird.Den angeführten Eigenschaften nach, ist das ent-weichende Gas phosphorhaltiges Wafferstoffgas.Seine Entwickelung dauert nur einige.Zeit, undnachdem sie nachgelassen hat, findet man die rück-ständige Säure in Phoöphorsäure verwandelt.

Man gewinnt die phosphorichte Säure weitschneller und ohne eine Entzündung zu befürchtenunter dem Einfluß des Wassers. Man füllt näm-lich eine tiefe schale von Porzellan oder Glasmit grob gestoßenem und vorn Staube befreitemGlase bis auf ^ des Raumes, gießt auf das Glaö<-pulver so viel Wasser, daß dasselbe damit kaumbedeckt wird, belegt dann die Oberfläche des feuch-ten Glaspulvers mit Phoöphorcylindern und be-deckt, nachdem der Apparat in den Keller gestelltworden, die Schale leicht mit ein^r Glasplatteoder einer flachen Schale, damit sich die absor-birte Lust erneuern kann. Wenn der Phosphorverschwunden ist, filtrirt man das Ganze, laugtdas Glas aus und concentrirt die Flüssigkeit durchVerdunsten.

Nach Davy läßt sich nur auf folgendeWeise reine, wässerichte, phosphorichte Säure dar-stellen.