Salz (Quecksilber-). 93
zu Wege, der bei einem Zusätze von Salpeter-säure wieder aufgelöst wird.
Klaproth und Woiff, chemisches Wörterbuch, 2tcrBo., S. 670.
14) Alee aures EMecksrlbersalz, zucker-saures G.ucckstldrr alz. sauerkleesaures Queck-silber alz, kleesaures Dueckft ber; s. den Art.Quecksilber, Th. irg, S. 422. Man erhältauch dieses Salz, wenn Kleesäure in eine Auflö-sung des Quecksilbers in Salpetersäure geschüt-tet wird.
Wenzel erhielt, als er Sauerkleesalz mitQuecksilberoxid digerirte, durch Krystallisationlängliche rautenförmige und pyramidalische' Kry-stalle, welche nach John wahrscheinlich dreifacheSalze sind.
Das ausiösliche sauerkleesaure Quecksilberbesitzt die Eigenschaft durch Erhitzung zu detoni-ern, weshalb dasselbe von v. Päcken und Bayen,welche dieses zuerst bemerkten, Knallquecksilbergenannt wurde. Westrumb hat gezeigt, daßdieselbe Eigenschaft dem mit reiner * Kleesäure be-reiteten kleesauren Quecksilber zukommt. Ho-wards Knaüquecksilber besteht größtentheils ausdiesem Salze.
V. Packen, cle «nie ncicko ersent. tarrnri. KötckriZ.,1779' p. i5.
Wenzcl's Lehre von der Verwandschaft der Körper,^ S. Z23. »
Westrumb's kleine phnsi chem. Abhandlungen, lster
^ Bd., § I. S. 57 .
Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch, 3ter
, Vb., S. i6'4, i65.
Iohn's Wörterbuch der allacm. Chemie, 4ter Bd.,ifte Abtheil. ^
ib) kohlensaures Mueckstlbersalz, lusc-fäurehalriZes, lusrsaures Guecksilbersalz, koh-len,