Salz (Quecksilber,).
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jcctcs, dem eS rrutzen soll, muß den Gebrauch sichernund Nachtheilige Folgen verhüttn.
Wte ist dieses in Spitälern bei Armeen möglich?Ost kaum so viel Zeit, daß die Kranken-Menge über-sehen werden kann. Nur Mängcl bemerkt, die sicht-bar sind. Körperliche Beschaffenheit genau zu prüfen,tvie bei heroischen Mitteln nothwendig, dazu fehlt esan Zeit und oft an Subjecten, welchen der Kennerdieses zu beurtheilen der Kranken-Menge wegen über-lassen muß. Der Gebrauch der mildesten Quecksilber-Mittel erfordert Vorsicht. Sie können auch nachtheiligwerden ^). W>e viel mehr dieser, dessen schädlicheFolgen schneller und gefährlicher bei unüberlegter An-wendung werden ^). In Wien, wo er ehemals so' viel leistete, ist nach Quarin (wie auch schon Th.H9, G. 628 angeführt worden) seine Anwendung inSpitälern untersagt.
Nicht so leicht Speichelfluß, wie andere Quecksil-berbereitungeu, erregend, und Zeiten, wo man noch er-steren für absolut nöthig zur Tilgung venerischer Uebelhielte, bei der Anwendung vom Sublimat aber dochHülfe ohne Speichelfluß sahe, war die Ursache der soallgemeinen Benutzung. Unterstützt durch SwietensAnsehen, bestätiget durch Lochers angegebenen gutenWirkungen. Daß aber doch Speichelfluß und auch ingeringer Gabe entstehen kann, erzählt Girtannervon ß Gran. Er sichert also auch hier nicht.
Gebräuchlich waren die Hoffmannischen Pille»bei dem Hessischen Militär, von welchen 1779 ein Drago-nep 4 ov Stück, wovon er täglich nur ic> Stück neh-men sollte, in zwei Lagen ohne die geringste üble Fol-gen einnahm. In hartnäckigen venerischen Uebeln, ver-härteten Drüsen, skrofulösen Fehlern, die alle der An-wendung anderer Mittel widerstehen; wird er, wenner vom rationellen Arzte mit vorhin angegebener Vor-sicht der Bereitung geführt wird, gewiß nützlich seyn.Ich sah in zwanzig Jahre» manche gute Wirkung da-von,
-) 8toI1 ss slercuii in rolicis corxori« Uumrni Urerentirnoxr. ärger,«., 17S0.
Osll <ie proscribenk!» poUns Hnsm prssscridsnllo ulte-rin8 dleillurii xubinnsü corrosivi ze locsli in re inecllcr«r ctururgicL usv. sigent., 1794.