Salz (Quecksilber').
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von, wovon Herr Althyf auch einige Beispiele an-führt; im Ganzen aber habe ich in der Zeit doch mehrSchaden, wie Nutzen damit stiften sehen; aber wohlUrsache übler Anwendung.
Man unterlaßt ib» bei Schwängern, in üblerVerdauung, bei Fehlern der Lunge, wo Neigung zuDurchsähen ist, bei stark fließender güldnen Ader undscorbutischcr Verderbniß der Safte.
Die Pillenform ist der gewöhnliche Schlendrian,die allerübelste Art dieses Mittel einzugeben; es magin Pillenform gebracht werden, auf alle nur erdenklicheArt, so ist und bleibt diese Art ganz verwerflich.Flüssige Form, vermischt mit Schleimen, Mandel syrub,ist die sicherste.
Auch Klaproth und Wolff sagen, daß dasQueckstlbersublimak nur ein Mittel ist, von denennur erfahrne Aerzte Gebrauch machen sollten;man scheint aber in unsren Tagen, nämlich dengegenwärtigen, ganz jener vortrefflichen Aeußerungvon Boerhave, über den Gebrauch die es. soheroischen Mittels: — xruilenwr s xru,-cisrrks lVlsciico. ^bstirm si inutlro^urn rzss-eis — vergessen zu haben.
Bei Vergiftung durch Sublimat wirkt koh-lensaures Kali, welches Mit etwas fettem Oele undWasser vermi cht wird, als Gegengift, wentt' esnämlich früh genug gereicht wird, ehe das GiftEntzündung und Brand schon verursacht hat.
Außer den schon, Th. 119, S< 4o3 u. f.in den Noten, und S. 5s6 u. f. im Text ange-führten Schriften, sehe man noch folgende überdiesen Artikel nach:
Boulduc, in den klein. l'Lcast. Science»
ll? psris, 1790, p. zLtz.
Boerhave, LIemenkr cbemlae, Vol. Il, ?roe»
^g8.
Monnet, in den Abhandlungen der Königl. schweb
Akademie der Wissenschaften, 22p Bd., S. io4.
West«