Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Satz (Quecksilber-). in

Das milde salzsaure Quecksilber verhält sichzu dem ätzenden Sublimate, wie die salpetersaureQueckstlberoxidulauflösung zur falpetersauren Queck-silberoxidauflösung (s. Th. r 3 i, 602 u. f.),das ist, im milden Salze ist eine geringere MengeSauerstoff vorhanden, welches zugleich eine gerin-gere Menge Salzsäure zur Folge hat.

Die Th. 119, S. 4 l 8 und S. 5 o 3 ange-führte Quecksilberpanacee wurde von ihremErfinder, la Brüne, als ein geheimes Mittelverkauft, bis Ludwig der 1 4 te, nachdem er dasGeheimniß an sich gekauft hatte, die Bereitungs-art bekannt machen ließ. Die von Hermbstädtangeführte Bereitungsart des versüßten salzsaure»Quecksilbers, indem vorher erwähnten Theile,S. 5 o 3 , ist von Bonz und Bentley zuerst an-gegeben und nur von dem zuerst genannten Ehe-misten verbessert worden. Lichtenberg, welcherDie von Hermbstädt gegebene Vorschrift beiWiederholung dieses Versuchs auf das Genauestebefolgte, erhielt zwei Sublimate, wovon der oberesich wie ätzendes salzsaures Quecksilber, der unteresich hingegen wie mildes verhielt. Setzte er hin-gegen eine größere Menge metallisches Quecksil-ber — statt 2^ Unzen bei dem angegebenen Ver-hältnisse, 4 z Unzen — zu, so war der ganzeSublimat mildes salzsaures Quecksilber.

Gegen Scheel's Vorschrift, das milde salz-saure Quecksilber auf nassem Wege zu bereiten,s. den oben erwähnten Theil, S. 419, machtChenevix mehrere Einwendungen. Nach ihmenthält das salpetersaure Quecksilber- eine unge-wöhnlich große Menge Oxid. Wird nun Wasserin diese Auflösung geschüttet, so scheidet sie sichaugenblicklich in zwei Antheile: in salpetersaure»Quecksilber mit einem Uebsrschuß von Öfid, wel-