rz4 Salz (schleimsames).
miarten dieselbe geben; sie auch aus dem GummiTragant in reichlicher Menge erhalten wird, wäh-rend das arabische Gummi fast gar nichts davonliefert. Die Benennung schleimichte Säure(Drucks mucjnsux), welche ihr Fourcroy eigent-lich gegeben hat, findet er aus den Gründen fer-ner unpassend, weil die Endigung eux, den bei !der chemischen Nomenklatur angenommenen Grund-sätzen zu Folge, die Eigenschaft eines höherenOpigenisationsgrades voraussetzt, wofür es jedochan den erforderlichen Beweisen fehlt.
« Die Schleimsäure erscheint als ein weißes, ^sandiges Pulver von schwachsaurem Geschmack,und knirscht etwas zwischen den Zähnen. Siewird nach Scheele vön 60 Theilen kochendemWasser aufgelöst; nach Hermbstädt und Mor-veau sind hingegen 80 Theile Wasser erforder- >lich, um einen Theil dieser Sänke aufzulösen.Beim Erkalten der Auflösung scheidet sich dervierte Theil der aufgelösten Säure in Krystallenab. Kaltes Wasser nimmt nur etwas von dieserSäure in sich. !
Die gesättigte Auflösung der SchleimsäureHat einen sauren Geschmack und röchet die Lack- !mustinktur. Ihr specifisches Gewicht beträgt bei >einer Temperatur von 54 Grad Fahr. i,ooi 5 .
In der Hitze wird diese Säure zersetzt. Beider trocknen Destillation liefert sie kohlensauresGas,, kohlenstoffhaltiges Wasserstoffgas, eine bräun-liche saure Flüssigkeit, welche in der Ruhe krystal-lisier und etwas Oelvon blutrotster Farbe, das scharfund kaustisch ist. In der Retorte bleibt eine >große Menge Kohle zurück; dann findet sich auch,außer den angeführten Produkten, ein Sublimat !in Gestalt brauner Nadeln oder Blätter ein, welchebeinahe wie Benzoesäure riechen. Es wird nun