Salz (schleimsaures).
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noch aus den ferneren Versuchen hervorgehen, obdieses Sublimat unzersetzte, oder, was wahrschein-licher ist, modisi'cirte Schleimsäure sey.
Wird Kali zu der überdestiüirten saurenFlüssigkeit gesetzt, so bemerkt man, wenn die Mi-schung erwärmt wird, den Geruch nach Ammo-nium. Hieraus geht hervor, daß der Stickstoffeinen Bestandtheil dieser Säure ausmacht. Dieübrigen Produkte zeigten an, daß auch Kohlen-stoff, Wasserstoff und Sauerstoff unter die Be-standtheile dieser Säure zu rechnen sind. Das
Verhältniß dieser Bestandtheile ist jedoch nichtsauögemittelt worden. Ihre Mischung soll seyn:
Gay-Lüssac BerzeliuSKohlenstoff 23,69 ' 34 ,r 64
Sauerstoff 62,69 60,818
Wasserstoff 3,6 2 5 ,oi 8
100,00 100,000
In Hinsicht der Sublimation bemerkt S ch e'el e,daß sich dieses Salz darin verhalte, wie eineMischung von Benzoe und Guccin- oder Bern-steinsäure und löset sich leichter in Weingeist, alsWasser auf. Nach Trommsdorff unterscheidetes sich nicht von der Bernstein äure.
Die Schleimsäure gehört zu den Säuren,welche nicht als solche in dem Milchzucker, demGummi rc. enthalten sind, sondern die erst wäh-rend der Operation gebildet werden^
Hermbstädt zweifelte an der Eigenthümlich-keit dieser Säure, s. den oben angefüh-rtenTheil, S. 368 ; allein er gab späterhin seine ge-faßte Meinung selbst auf. Einer neuern Behaup-tung Hermbstädt'ö, daß diese Säure fertig ge-bildet, einen steten Gemengthei! in vielen Saften
J-4 des