, Z8 Salz (schleimsaores).
i Schlekmsäure, welcher, so lange sie für eine' eigenthümliche Saure gehalten wurde, dem Ur-sprünge derselben angemessen war.
' Diese Säure erscheint stets im flüssigen Zu-stande; sie ist weder mehr noch weniger flüchtigals Wasser, man kann sie daher durch Destilla-tion nicht von demselben trennen; auch läßt siesich weder in einen gasförmigen, noch festen Zu-stand versetzen. Ihr Geschmack ist stechend, sauer undempyreumatisch. Im Gerüche ähnelt sie den Rüben,dem Rettige oder. den gerösteten bittern Mandeln.
-> - Bei einer hohen Temperatur wird sie zer-
setzt und es werden kohlensaures Gas und Wassergebildet.- Bei der Destillation aus einer Retorteläßt sie stets einen Fleck zurück, welcher Kohleist. Setzt man sie d-e Frostkälte aus, so wirdsie etwas koncentrirter, indem ein Theil Wasserhinweggenommen wird. Die Haut wird von ihrröthlich oder orange gefärbt und dieser Fleck ver-schwindet nicht eher, als bis die Haut erneuert wird.
Gren und W rstru mb erklärten diese Säurefür keine eigenthümliche Säure, sondern für eineZusammensetzung, welche größtenteils aus Essig-säure und mehr oder weniger Kleesäure oder Wein- .steinsäure besteht, da nämlich das Verhältniß derletzteren zufällig ist. Wurde die Säure mit Natrumgesättiget und die erhaltene Verbindung durchSchwefelsäure zersetzt, so unterschied sich die ab- ^geschiedene Säure nicht von der Essigsäure, auch ^konnte sie Lowitz in krystallisirte Essigsäure ver- ^wandeln. Fourcroy und Vauquelin haben .die früheren Behauptungen der deutschen Chemisten !vollkommen bestätiget. Sie sättigten die bei der 'Destillation des Zuckers erhaltene saure Flüssigkeit -mit Kalkerde, verdunsteten die Auflösung zur Trockne sund behandelten, sie dann in einer Retorte mit >
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