i4v Salz (schwarzes Bay-). Salz (schweftls ).
Salz (schwarzes Ba^-), s. Th. i 3 s, S. 217.
— (Schwefel-), flüchtiges, flüchtiges Vitriols«!;,s. Salz (schwefelsausaures).
— (Gchwefelmittel ), schwefelsaure Mittelsalze,s. den Art. Mittelsalz, Th. 92, S. 169.
— (schwefelaures), Schwefelsaure. Da dieSchwefelsaure nur im flüssigen Zustande vor-kommt, so wird dieser Artikel unter Schwefel-saure, s. diese, abgehandelt werden.
Die schwefelsauren Salze, sul-xliurics, oder diejenigen Salze, welche durch dieVerbindung der Schwefelsaure mit den Alkalien,Erden und Metallen oder vielmehr metalli-schen Oxiden gebildet werden, haben folgendeEigenschaften:
Die metallischen schwefelsauren Salze sinddurch Hitze zersetzbar. Die Resultate davon sindvon der Verwandfchaft der Metalle zu der Schwe-felsäure abhängig. Diejenigen, in welchen es nurwenig verdichtet ist, geben bei der Destillation bloßrrnzersetzte Schwefelsäure, diejenigen hingegen, inwelchen sie ffärker zurückgehalten wird, und dieunauflöslich sind, geben schweflichte Säure undSauerstoffgas; endlich diejenigen, welche mit denoben genannten übereinstimmen, aber sauer undauflöölich sind, geben Schwefelsäure, schweflichteSaure und Sauerstoffgas.
Die schwefelsauren Salze mit einer Erde, alsBasis, die von Natur einen Säureüberschuß ha-ben, sind durch'S Feuer zersetzbar und geben Schwe-felsäure, Sauerstoffgas und schweflichte Säure.
Die alkalischen neutralen schwefelsauren Salzewerden in der Hitze nicht zersetzt, das schwefelsaureAmmonium ausgenommen, sobald sie aber krystal-lisirbare Salze mit einem Säureüberschuß bilden, die
Säure