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Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salz (schweflichtsaures). 141

Säure verdichten und ihre Flüssigkeit vermindern kön-nen, so wird ein Theil der überflüssigen Saure inSauerstoffgaS und schweflichte Säure verwandelt.

Die schwefelsauren Salze,' welche man in derHitze mit Phosphorsaure oder Boraxsäure behan-delt, geben Schwefelsäure, SauerstoffgaS und schwef-lichte Säure.

Die' meisten schwefelsauren Sahe sind im Al-kohol aufiöslich. Schüttet man diese Flüssigkeitin die wäßrige Auflösung derselben, so werden siekrystallinisch ausgeschieden. Tröpfelt man Baryt-wafler, oder die Auflösung eines Baryterde halten-den Salzes in die Auflösung eines schwefelsaurenSalzes in Wasser, so erfolgt sogleich ein häusigerweißer Niederschlag, der in Salpetersäure und Es-sigsäure unauflöslich ist.

Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch,' 4 terBd«, S. 696.

Salz (schweflichtsaures. schweflichte Säure.Die schweflichte Saure kommt nur in einem gas-förmigen Zustande vor und krystallisirt daher nicht;s. den Art. schweflichte Säure.

Die schweflichtsauren Salze, änlin sul-xkiuross, oder diejenigen Salze, welche durch dieVerbindung der Schwefelsäure mit den Alkalien,Erden und metallischen Oxiden gebildet werden,werden am leichtesten durch folgendes Verfahren,welches Vertheilet und nachmals ForzrcroyundVauquelin befolgt haben, dargestellt. Manentbindet die schweflichte Säure aus der Schwe-felsäure durch Omecksilber, leitet aus der die Mi-schung enthaltenden Retorte eine Röhre in einekleine mit Wasser gefüllte Flasche, damit, wennetwas Schwefelsäure übergeführt wird, diese hierzurückgehalten werde. Aus dieser wird eine andereRöhre in einen Woulffschen Apparat geführt.