L42 Salz (Schwererden-).
welcher die erdigen oder salzfähigen Grundlagenentweder aufgelöst oder vertheilt enthält. Hier ver-bindet sich die Säure mit den Grundlagen unddie Salze krystallisiren zum Theil; theils kann mansie auch durch Verdunsten der Flüssigkeit erhalten.
Die schwesiichtsauren Salze besitzen folgendeallgemeine Eigenschaften: Sie äußern einen un-angenehmen Geschmack, der dem des brennbarenSchwefels ähnlich ist. — Werden sie- der Luftausgesetzt, so begünstiget die Wirkung der Grund-lage, welche die Elemente der Säure zu verdichtenstrebt, die Bildung der Schwefelsäure, und sie wer-den in schwefelsaure Salze verwandelt. Die un-auflöslichen schweflichtsauren Verbindungen erfah-ren diese Veränderung schwer, indem die Kohäsions-kraft entgegenwirkt. — Werden sie erwärmt, soentweicht schweflichte Säure, Wasser und,dannSchwefel, der, wenn der Versuch in einem offenenSchmelztiegel angestellt wird, sich entzündet. EinTheil des Rückstandes befindet sich im Zustandeeines schwefelsauren Salzes. — Schüttet mansie in Salpetersäure, so entweichen häufige rotheDämpfe und die schweflichtsauren Salze werdenin schwefelsaure verwandeln Die opidirte Salz-säure bringt dieselbe Wirkung, jedoch nur Theil-weise, zuwege.
Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch, 4terVd., S. 767, 768.
Salz (Schwererden-). Barytcrdenialz. Aus
der Verbindung der Schwererde oder Baryterdemit den verschiedenen Säuren, entstehen folgendeSalze:
1) Aepfelsaures Gchwererdensalz, Aep-felsaures Baryreröensalz. äpfelsaure Gckwer-erde, äpfelsaure Bar^rerde; LnrM inalien;
Fr.