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Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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»50 Salz (Schwererden-).

denn wenn man Kalkwaffer in Wasser schüttet,welches über kleesaurer Baryterde gestanden hat,so erfolgt ein Niederfchlag, welcher kleesaure Kalk-erde ist. Setzt man einen Ueberschuß von Säurehinzu, so -wird die niedergefallene kleesaure Ba-ryterde wieder aufgelöst und es setzen sich kleinenadelförmige Krystalle an den Seitenwänden desGefäßes an, welches kleesaure Baryterde mit einemUeberschuß von Säure sind. Man erhält diesel-ben Krystalle, wenn Kleesäure in eine concentrirte'Auflösung von Baryterde, Salpetersäure oderSalzsäure geschüttet wird; sind aber diese Auflö-sungen stark mit Wasser verdünnt, so erfolgt keinNiederschlag. Wird die kleesaure Baryterde miteinem Ueberschuß von Säure in Wasser gekocht,so verliert sie die überschüssige Säure und dasSalz fällt als ein weißes Pulver zu Boden.

Die Kalkerde zersetzt dieses Salz vollkommen,nicht aber die feuerbeständigen Alkalien; denn wennman kleesaures Kali oder Natrum in Barytwasserbringt, so fällt sogleich kleesaure Baryterde zuBoden. Die neutrale kleesaure Baryterde wirdim concreten Zustande,von der Schwefelsäure zer-setzt und es wird schwefelsaure Baryterde gebil-det. Man vergleiche hiermit, was im Art. Mit-telsalz, Th. 92 , S. » 68 , über dieses Salz schongesagt worden.

Bergmann, Opusc., Vol. I, p. 26Z.

Fvureroy und Vauquelin, Nein. 6« l'lnst.,11, p. ko.

Darracq, ^.nn. Ue (ltüna., XI,, psZ. bg.

Klaprot^und Wolff, chemisches Wörterbuch, Zter

17) Kohlensaures Schwererdensalz, koh-lensaures Baryrerdensalz, luscsaures Baratterdensalz, s. den Art. Mittelsalze, Th. 9^'

^ S. »43.