Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
Seite
214
JPEG-Download
 

L14 Salz (Dtrontianerden,)»

tencheilS wieder aufgelöst wird. Erhitzt mau dieFlüssigkeit bis zum Kochen, so scheidet sich dieweinsteinsaure Strontianerde in kleinen glänzendenKrystallen aus§ welche in regelmäßige dreiseitigeTafeln erscheinen, deren Ecken und Winkel gutausgedruckt sind.

Das Salz Hat keinen Geschmack, bedarf zyseiner Auflösung svon kochendem Wasser 320 Theileund wird im Feuer zerstört.

Vauquelin fand in roo Theilen dieses, Salzes;

Weinsteinsaure und Wasser 47,12

Strontianerde .... -2,88

100,00

Vauquelm, lournr! «leg Mass XXXVIII, p!7 er 8uiv^ (übersetzt in Scherer's allgem, IvUst«ak der Chemie, 3 ter Bd., S. 6S2 u. f.

ss) Zltronensaures Gcromianer-ensälzZitvonensaures Gtronkiansalz, ZitronensäuretZrronrianerhe ; ätrooriann oitrics; Fr. (Ärareäs ärrontisns. Vauquelin bildete diesesSaljdurch Vermischung von Auflösungen der salpeter-sauren Strontianerde und des Zitronensäuren Am-moniums; es entstand kein Niederfchlag, beimlangsamen Verdunsten der Flüssigkeit schössen aberkleine Krystalle an, welche Zitronensäure Strontian-erde waren« Es löset sich im Wasser auf undzeigt fast dieselben Eigenschaften, wie die klee-saure und weinsteinsaure Strontianerde,L. diese.

Nach Mey er's Versuchen scheint die Samemit dem Strontian ein neutrales pulverichtes un-auflösliches, und ein saures krystaüisirbares auflös-liches Salz zu bilden»

KlW