l6 Salz (Süßerden,).
wird von der Essigsäure leicht aufgelöst und dieAuflösung soll nach Vauquelin nicht krystallisi-ren, sondern sich, wenn sie verdunstet wird, jin einegummiähnliche, etwas zähe Masse verwandeln.Nach Klaproth krystallisirt aber dieses Salz inheü-amechysirochen, durchsichtigen, luftbeständigen,im Wasser leicht auflöölichen, vierseitigen Säulen, iDer Geschmack dieses Salzes ist süßlich, hinten- !nach aber etwas adstringirend. Im Feuer wird les leicht zersetzt.
John's Wörterbuch der allgem. Chemie- ister Bd., ^S. 281. -
4) Nleesaures, sauerkleesaUres Gäßer-densalz, zuckersaures Gußerdensalz, kleesaure,sauerkleesaure Beryll-, Glykin- oder Süß-erde; Ol^llina oxAliss; Fr. Oxslms äs 01 /-kins. Mit der Säßerde verbindet sich die Klee-saure sehr leicht und stellt ein nicht krystaüisirba-res Salz dar. Die Auflösung desselben verwan-delt sich nämlich durch freiwilliges Verdunsten in ^eine etwas spröde, dem arabischen Gummi ähnelndeMasse, welche einen so säßen Geschmack hat, daß!.man sie, nach Klaproth, für Zucker halten würde, ;wenn nicht der hinterher etwas gdstringirende Ge- jschmack diese Täuschung störte. Dieses Salz wirdim Feuer zersetzt. Die Alkalien und die Talkerdezersetzen dieses Salz, nicht aber die Alaunerde.
Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch, äterBd., S. 1Z6.
5) kohlensaures Güßerdensalz, kohlen-saure, luftsaure Beryll-, Glykin- oder Güßerde;61/lcknn ssrbonisL; Fr. Onrdonnts äs 01/llin6.Dieses Salz erhält man auf dem Wege der dop-pelten Wahlverwandschaft; nämlich durch Fällungder Erde aus Säuren durch kohlensaure Alkalien;auch bleibt die Erde mit Kohlensäure verbunden
zu-