Salz (Thonerden-). 27z
/ und die Verbindung mittelst des Weingeistes dul-orirk,
^ . um die überflüssige Säure zu entfernen. Der
Rückstand soll dann durch Auflösung und Verdun-stung in sauer reagirendem pyramidalischen Krystal-len anschießen, deren Auflösung sowohl durch Al-kalien, als auch drtrch verschiedene Metalle neu-^ tralisirt wird, indem sich neutrale Doppeljalze bilden.Sie bildst sich bei Verwitterung der Alaunschiefer.
Nummer 2 soll entstehen durch Auflösung-er Alaunerde in Schwefelsaure und Verdunstungder Auflösung zur Entfernung der überschüssigenSaure. Der im Wasser aufgelöste Muckstand kry-stallisirt in dünnen, glänzenden, lustbeständigen,weißen Blättchen, von süßlich zusammenziehendemGeschmack, welche in 27 Theilen Wasser auflös-lich sind. John erhielt öfters bei den Analysenthoniger Fossilien dergleichen Krystalle mit Säure-überschuß, und betrachtete solches, als rin Zeichendes VorhandenseynS alkalischer /Stoffe.- ./NachBergmann besteht dieselbe aus gleichen TheilenSaure und Thon- oder Alaunerde, s. oben, S. 272.
Der von Simon und neuerlich von Stro-meyer analyfirte Aluminit von Halle und vonNewhagen scheinen hierher zu gehören oder auchzur folgenden Verbindung. John äußert sichhierüber nicht bestimmte
Nummer 3 . Nach Richter bildet das vor-hergehende Salz mit einem Ueberschuß von frischgefällter Thonerde eine im Wasser schwerauflöslicheMasse. D>er aufgelöste Antheil soll daraus inkleinen Schuppen krystallisiren, welche derselbe ab-solut neutrale schwefelsaure Thonerdenennt. Zersetzt man eine Alaunauflösnng odereine Aullösung der vorhergehenden Salze miteinem Alkali, so erhält man einen Niederschlag,vet. rechn. «nc. LXXXtV. Theil. S wel-