Salz (zerflirßbares).
340
erde in Säuren ein weißes Pulver, welches beirinem Zusatz von Wasser wieder aufgelöst wird.
Klaproth's Beitrage, 3 ter Dd., S. 7Z.
Iohn's Wörterbuch der allgem. Chemie, 4 ter Bdlste Abtheil., S. 197.
14) Zuckersaures Zttererdensalz. s. klee-saures Pttererdensalz, oben, S. 336.
Salz (zerfireßbares), zerflreßbare Salze. LaliackeliczuesLentia; Fr. 861s cksli^nssceus; Engl.DtzliHueseent 8alt8; Jtal. 8ali äebcsnesceiUi,werden diejenigen Salze genannt, welche nurschwache Verbindungen eingehen, oder vielmehrman versteht darunter diejenigen salzfähigen Grund-lagen oder Basen, welche sich mit den Säuren,zu Salzen verbinden und die nun entweder durchAnschießen oder durch Austrocknen eine feste Ge-stalt bekommen können, die aber, wenn sie an dieLuft gelegt werden oder mit selbiger in Berüh-rung kommen, die Feuchtigkeit daraus anziehenund ihre feste oder krystallinische Gestalt dadurchverlieren, so daß sie sich, vermöge dieser Feuchtig-. keit, zu einer flüssigen Substanz auflösen.
Die Zerfließbarkeit dieser Sülze rührt vonder gvoßett Verwandschaft her, welche die salzar-tigen Substanzen gegen das Wasser haben. Jeeinfacher demnach dergleichen Substanzen sind,um desto zerfließbarer sind sie auch. So sindzmmBeispiel die Säuren und gewisse Alkalien die ^einfachsten Salze und zugleich auch die zerfließ- !barsten. Die mineralischen Säuren sind es be-sonders in dem Grade, daß sie, wenn sie auchschon mit so viel Wasser vermischt worden sind,daß sie flüssig erscheinen, dessenungeachtet noch dieFeuchtigkeit aus der Luft stark anziehen, insofernsie nur bis auf einen gewissen Punkt verstärkt