Salz (Zinn-). Zsz
lybdänsaures Zinnoxid und 2) Molybdän-saures Zinnoxidul.
Nuuuner 1 erhält man durch Vermischungder oxioirt salzfauren Zinnausiösung mit einemmolybvänsmren Alkali. (LS hat eine weiße Farbeund ist iin Wasser ausiöölich.
N:ti-.mcr 2 vildet sich auf dieselbe Weisewie Numn>er r, wenn man nämlich eine Auslo-sung des Salzsäuren Zinnoriduis anwendet. Die-ser Niedersck'lag hat eine schöne blaue Farbe undist unter dem Namen Molybdänblau oderRichter's blauer Carmin bekannt.
Man erhält auch diese Farbe, wenn man ineine wi rige Molybdänsäureaufiösung Zinndreh-späne schüttet. In diesem Fast soll aber derNiederschlag größtenteils aus blauem Deutoxiddes Molybdäns bestehen. Nach Jlsemann wirddiese Farbe auf folgende Weise bereitet! Manröstet eine Unze Molybdänglanzpulver und kochtdie sich gebildete weiße Molybdänsäure mit 16 Un-zen'Wasser bis auf ein; man läßt nun Z Unzeder filtrieren Flüssigkeit mit 10 Gran Zinndreh-späne und 4 Tropfen Salzsäure in Berührung,worauf sich der blaue Niederschlug bildet.
Richter stellt das molybdänsaure Zinnoxi-dul im höchsten Grade der Reinheit aus folgendeWeise dar. Man bereitet zuerst eine concentrirtemolybdänsaure Kaliausiösung; dann löset man Zinn-späne in Salzsäure, in einem verschlossenen Glgse,auf und verdünnt die gesättigte Auflösung mit6 Theilen Wassers. Nachdem man durch einevorläufige - Prüfung die Menge Zinnauflösung,welche genau zur Fällung einer kleinen Probe ver-dünnten molybdänsauren Kalks erforderlich ist, aus-gemittelt hat, verdünnt man die verhältnißmäßige
Bb 5 Menge