Salz (Arkonerden-).
Z97
sehr geringen Theil Kohlensaure in sich zu haltenfähig ist und sich säst ohne bemerkbares Aufbrau-sen in Säuren auflöset. Uebeihaupt scheint, nachKlaproth, nur eine äußerst geringe Verwandschaftder Zirkonerde zur Kohlensäure Statt zu sinken.
Klaproth's Beitrage, ister Bd., S. 2i4, 3 ter Bd.,S. 260. - '
Vauquelm, im Icrurn. äs Irr Socisls äe I?N2riii»1 >i. XVI, p. igo.
6 ) Galpetersam-ss Zirkonerdensalz, sal-pctersaure Zirkonerde; Orconia nitricu; Fr.Nitrats äs Orcons, s. Th. i3i, S.646, Sal-peter (Zirkon-).
7 ) Galzsaures Zirkonerdensalz, salzsaureZirkonerde; (.ireoma muriatics; Fr. Murisreäs Lirsüns. Gießt man Salzsäure auf frisch-gefällte Zirkonerde, so wird diese mit Leichtigkeitaufgelöst, sobald sie aber, wenn auch nur schwach,geglühet worden, so wird sie von der Salzsäurenicht angegriffen.
Die Auflösung der Zirkonerde in Salzsäureist farbenlos und besitzt einen starken zusammen-ziehenden Geschmack. Beim Verdunsten derselbenerhält man kleine, nadelförmige Krystalle, welchean der Luft ihre Durchsichtigkeit verlieren. ImWasser und Alkohol ist sie sehr oufleslich, von derHitze wird sie zersetzt; dasselbe bewirkt schon derSpeichel, wenn sie in den Mund genommen wird.
Wenn die salzsaure Zirkonerde Kieselerde ent-hält, so bildet sie kubische Krystalle, welche keineFestigkeit besitzen, sondern einer Gallerte gleichen.Setzt man diese Krystalle der Lust aus so verlie-ren >ste nach und nach ihre Durchsichtigkeit, ihrVolumen wird vermindert und es bilden sich weiße,seidenähnliche, nadelförmige Krystalle in derselben