Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
Seite
398
JPEG-Download
 

Z9S Salz (Zirkonerden,).

Salzmasse, welche aus den Würfeln, in denen sie jentstanden sind, herauskommen.

Von der Schwefelsäure, Phosphorsäure, Zi- ^tronensäuce, Weinsteinsäure, Kleesäure und Schleim-säure wird die Zirkonerde zersetzt. Die Gallussäurebewirkt in der Auflösung der salzsauren Zirkonerdeeinen weißen, und wenn Eisen zugegen ist, einengrünen, dem.Grauen sich nähernden Niederschlag,welcher beim Trocknen glänzend schwarz wird und sdem Tusch ähnelt. Die Flüssigkeit behält eine -grünliche Farbe; ein neuer Zusatz von Gallussäurebringt keine fernere Fällung zuwege; jedoch scheidet !kohlensaures Ammonium eine beträchtliche Menge -einer flockigten, sich ins Purpurrothe ziehenden ,Substanz, welche mit dem Weinhefen Aehnlich-keit hat. Die Gallussäure hat demnach eine nä-here Verwandschaft zur Zirkonerde, als die Salz-säure; und die gaüuösaure Zirkonerde und das gal-lussaure Eisen lösen sich in der Salzsäure aus.

Von dem kohlensauren Kali wird die salz-saure Zirkonerde zersetzt, das kohlensaure Ammo-nium verursacht einen Niederschlag, der, wenn die-ses Salz in reichlicher Menge zugesetzt wird, wie-der aufgelöst^wird. j

Eine Zinnplatte bringt in der Auflösung der !salzsauren Zirkonerde ein schwaches Aufbrausen izuwege; die Flüssigkeit wird milchicht und nimmt !in wenigen Tagen die Gestalt einer weißen, halb- ^durchsichtigen Gallerte an. !

Die Alaunerde zerlegt, unter Mitwirkung >einer gelinden Wärme, die salzsaure Zirkonerdk. lDie Alaunerde wird aufgelöst, die Flüssigkeit er-hält ein milchichteS Ansehen und nimmt die Kon-sistenz einer Gallerte an. Enthielt die salzsaureZirkonerde Eisen, so bleibt dieses in der Auf- >