Salz (zitronensaures).
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Schwefelsäure genommen wird, diese auf die Zi-tronensäure selbst wirke, einen Theil der Säureverkohle und das Krystallisiern derselben verhin-dere. Diesen Nachtheilen begegne man dadurch,daß man etwas Kalkerde zusetze. In dem Fall,daß die Schwefelsaure auf die Zitronensäure selbstzersetzend wirkt, würde es vortheilhaft seyn, dieMenge derselben möglichst zu vermindern.
Nach Richter wird die Zitronensäure auffolgende Weise gewonnen: Man tröpfelt in denZitronensaft kohlensaures Kali so lange, bis keinAufbrausen mehr erfolgt, filtrirt hierauf die Flüs-sigkeit, setzt dann so lange von einer Aullösungdes essigsauren Bleyes zu, bis sich kein Nieder-schlag mehr bildet und bemerkt wie viel trocknes .essigsaures Bley hierzu erforderlich war. Beidieser Behandlung findet eine doppelte Zersetzungund Verbindung Statt. Die Zitronensäure ver-bindet sich mit dem Bley und fällt als ein imWasser schwerauflösliches Salz zu Boden; dieEssigsäure tritt hingegen an das Kali und giebteine im Wasser leicht austvöliche Zusammen-setzung.
Nachdem sich das Zitronensäure Bley gesetzthat, wird die überstehende Flüssigkeit abgegossen,der Niederschlag wohl mit Wasser ausgewaschenund auf ein Filcrum gebracht. Er wird hieraufdurch verdünnte Schwefelsäure zersetzt, und umgenau die hierzu erforderliche Menge von Saurezu treffen, macht man einen Probeversuch, in-dem man auömittelt, wie viel concentrkrte Schwe-felsäure erforderlich ist, um ein bestimmtes Quan-tum essigsaures Bley zu zersetzen. Hieraus läßtsich nun, da man bemerkt hatte, wie viel essig-saures Bley zur Zersetzung des Zitronensäuren
Cc 2 Kali