4v6 Salz (zitronensaures).
so geht ein Theil derselben unzersetzt über, einandrer Theil wird zersetzt und es werden Essig-säure, Kohlensäure und kohlenstoffhaltiges Wasser-stoffgas gebildet. In der Retorte bleibt als Rück-stand eine geringe Menge Kohle.
Ihre Bestandtheile sind im Hundert nach
Gay-Lässac und Thenard BerzeliuSSauerstoff 5 g,86 55 ,096
Kohlenstoff 33 ,81 41,270
Wasserstoff 6,33 3,634
100 , 00 . 100 , 000 .
Nach Fourcroy verwandelt concentrirte Schwe-felsäure diese Säure in Essigsäure. Scheele ver-suchte, obgleich vergebens, die Zitronensäure ver-mittelst der Salpetersäure in Zuckersäure (Kleesäure)zu verwandeln; allein Westrumb bewerkstelligtevollkommen diese Umwandlung, indem er dabeivorzüglich auf das Verhältniß der Salpetersäurezur Zitronensäure Rücksicht nahm. Wurde die Zi-tronensäure mit einer geringen Menge Salpetersäurebehandelt, so wurde Kleesäure gebildet, wurdehingegen zu viel Salpetersäure, oder concen-trirte Salpetersäure angewendet, so erhielt er bloßEssigsäure. Westrumb vermuthete, daß Scheeledarum keine Kleesäure bei seinen.Versuchen erhielt,weil er eine zu große Menge Salpetersäure an-wandte; dadurch wurde die Grenze der Umwand-lung der Zitronensäure in Kleesäure überschrittenund die Zitronensäure wurde in Essigsäure ver-wandelt. Nach dem zuerst genannten Chemistengab i Quentchen Zitronensäure mit 200 Granstarker Salpetersäure gekocht, ein halbes, mit 3c>oGran ^ Quentchen, mit 600 Gran aber nicht diegeringste Spur von Kleesäure; in der übergegan-genen